Bilder von der Nordseeküste (und Umgebung)


Im Zentrum der Berichte von der Nordseeküste steht Eiderstedt.

Weiterhin bringe ich hier den Bericht aus dem Garten des Nordkollegs in Rendsburg, dort kann man Pflanzen, nicht nur alte Apfelsorten, die ich im Fotobericht in den Vordergrund gestellt habe, bewundern. Und dort werden Isländischkurse angeboten.

Die Shetlandinseln,  die ich 2018 besucht habe, liegen auch in der Nordsee und der Bericht wird daher hier eingeordnet.


Die nachfolgende Darstellung zum Klima bezogen auf die Temperatur des Atlantiks habe ich bei meinem Besuch auf den Shetlands im Leuchtturm Sumburgh entdeckt, und mir zwischenzeitlich oft in Erinnerung gerufen, erklärt sie doch recht anschaulich den Einfluss des Golfstroms, warum wir selten Schnee haben oder warum es in Islands Südwesten auch im Winter nicht so kalt ist.


Weihnachten 2018, endlich gibt es wieder einen Schlafbaum der Waldohreulen, der einsehbar ist.

Vor etlichen Jahren kannte ich bereits eine Birke, in einem Garten, direkt am Bürgersteig, in der die Waldohreulen während des Tages schliefen, aber seit einem sehr kalten windigen Winter hatte ich kein Glück mehr an der Stelle. Wenn ich  bei meinen Besuchen nachgesehen habe, fand ich nur den Baum und hatte keine Idee, wie die Tiere sich jemals in den dünnen Ästen sicher fühlen konnten.

Das Bild unten rechts ist ein Suchbild, die höchste Anzahl von Eulen, die ich im Baum gesehen habe, ist sieben. Die sind jedoch nicht alle auf dem Bild. Wenn man die Vögel anschaut, wir man sehen, dass jede Eule, sei sie auch noch so versteckt und unscheinbar zwischen den Zweigen, aufmerksam in die Kamera schaut.

Die Tarnung der Vogel ist gut, wenn man nicht weiss, dass sie im Baum sitzen, übersieht man sie. Und das ist auch gut so. Es soll Winterschlafplätze geben, an denen sich bis zu 200 Eulen versammeln. Über Sylvester ziehen die Eiderstedter Eulen - dem Gerücht nach - auf die Nordsee-Inseln, wo es kein Feuerwerk gibt. Sie dürften also inzwischen auf dem Weg sein. Ich hoffe, sie kommen gut durch den Winter!

Viele Tiere habe ich nicht gefunden, Highlight waren natürlich die Waldohreulen, und der Sperber, der mehrfach um das Haus flog und dann von uns beobachtet wurde, wie er eine Taube verfolgte, vermutlich eine der Türkentauben, die Ringeltaube wäre ihr wohl zu groß.

Ich entdecke bei meiner Radtour einen gemischten Gänsetrupp. Dieser besteht überwiegend aus Graugänsen, dazu eine Reihe von Nonnengänsen und einzelne Blässgänse.

Eine kleine Gruppe von Gänsen hat den Rastplatz etwas zu nah an der Strasse gewählt, als ich anhalte recken sie sofort die Hälse hoch und als ich die Kamera heraushole fliegen sie sofort auf. Schlechte Erfahrungen? Instinkt?

Über die Weihnachtsfeiertage 2018 ist das Wetter schlecht, es nieselt und vor allem ist es sehr grau. Aber dann plötzlich zeigt sich ganz kurz die Wintersonne und taucht die Landschaft in ein wunderbares Licht. Wo bekomme ich so schnell ein Motiv her? Ein Bussard sitzt im richtigen Licht, vielleicht ein wenig zu weit weg, aber die Lichtstimmung ist nur von kurzer Dauer.


Ende November sind bei uns, sei es in Hannover oder an der Küste, nur wenige Vogelarten zu erwarten. Welche in Eiderstedt (hier im Mündungsgebiet der Eider) im Laufe des Jahres gezählt und insbesondere auch im November erwartet werden können, zeigen die Infotafeln, die ich vor einiger Zeit beim Nabu am Eidersperrwerk fotografiert habe.


24.8.2018: Endlich ist es wieder grün in Eiderstedt! Ich schaue kurz an den Klärteichen in Witzwort vorbei. Ich treffe dort wie immer Lachmöwen, Reiherenten und Blässhühner, Rauchschwalben, Sperlinge und Rabenkrähen, diesmal zusätzlich drei Flussuferläufer und Krickenten. Bei den Enten mit dem weissen Spiegel bin ich unsicher. Vielleicht hat jemand einen guten Tipp?

Ich sehe Brachvögel und Graugänse, Turmfalken, Weihen und Mäusebussarde. Von der Rohrweihe gelingt mir eine Aufnahme und ein Mäusebussard lässt sich ablichten, die anderen sind schneller als ich. Auf einem frisch gepfügten Feld finden sich Lachmöwen und Kibitze ein (ich schätze es sind 50 Lachmöwen und ebenso viele Kiebitze).  Die Feldsperlinge haben offensichtlich noch eine späte Brut.


21.7.2018 Seit zwei Monaten ist es trocken in Schleswig-Holstein. Nach einem sehr nassen Winter und Frühjahr ist es so trocken wie schon lange nicht. Rohrkolben und Schilf geben Hinweise darauf, dass es hier normalerweise satt grün ist. Am Samstag ist es bedeckt, aber dennoch sehr warm und trocken.

Die Schwalben, es sind Rauch- und Mehlschwalben, sammeln sich schon wieder auf den Leitungen. Ob das an der Trockenheit liegt? Ich hoffe, sie finden ausreichend Wasser und Nahrung und bleiben noch eine Weile. Unten sieht man eines der fast ausgetrockneten Wasserlöcher. Ich fühle mich wie damals in Afrika: Einfach mal abwarten, wer alles zum Trinken vorbeikommt. Schaf- und Bachstelzen, Stare, Sperlinge und Stieglitze nutzen die Tränke und immer wieder sehe ich überfliegende Schwalben, die Probleme damit zu haben scheinen, dass eine Schicht aus Pflanzen auf dem Wasser schwimmt. Und die Greifvögel sind ebenfalls in der Nähe. Normalerweise treffe ich in diesem Gebiet regelmäßig Rohrweihen, insbesondere hat mich ein Vogel im Jugendkleid schon einmal sehr verwirrt ( sehr dunkler Körper mit brauner Kopfkappe), dieser Vogel jedoch ist eine Wiesenweihe, meinen Aufzeichungen zufolge habe ich auch schon Wiesenweihen (im Herbst) angetroffen.

Am Morgen können die Frühausteher von der Terasse aus Kleinvögel beim Trinken und Baden beobachten und am Abend schauen Fledermäuse, vorbei.


7.5.2018

Ich bin endlich einmal wieder in Eiderstedt. Am Samstag habe ich nur "Agrar-Wüste" gemurmelt, weil kein Vogel sang und ich nur einige Kiebitze  gesehen habe, die etwas unschlüssig auf dem Acker umhergingen. Überall Ackerflächen, auf den Grasflächen ist das Gras noch kurz, der Schilfrand der Gräben grau und ausgetrocknet. Der Frühling hat gerade erst begonnen und auch der Starkregen der letzten Tage hat der Natur nicht gut getan.


Einige wenige Schilfrohrsänger haben leise gesungen, und wenn ich sie dann entdeckt habe, flogen sie über den gesamten Acker hinweg fast fluchtartig davon.
Am Sonntagmorgen war dann es wie ausgewechselt. Es ist deutlich grüner geworden und die Blüten an den Bäumen sind sichtbar weiter.
Etwa alle 100 Meter singt ein Schilfrohrsänger, und zwar nicht im Schilf, sondern in Büschen und Bäumen, sie lassen mich näher herankommen und ich kann sie in der Sonne singend fotografieren.
Dazu ist von weitem ein Kuckuck zu hören und die Feldlerche singt. Schafstelzen sitzen auf Pfählen am Wegesrand und Rohrammern im Schilf oder in den Obstbäumen. Vor mir habe ich plötzlich einen Baum mit Schafstelze, Schilfrohrsänger und Blaukelchen. Das wäre etwas für meine Sammlung "Viele Vögel auf einem Bild" gewesen, aber so gut haben sie sich dann doch nicht positioniert, dass das keine Fotomontage wäre, hätte mir sowieso keiner geglaubt.

Die Rohrweihe streicht herum. Ob allerdings Austernfischer und Kiebitz mit einer erfolgreichen Brut rechnen können ist sehr fraglich. Ich hatte auch auf Kampfläufer gehofft, allerdings bietet die Vegetation keine Deckung und ich bin nicht überrascht, dass ich keine entdecke.


Januar 2018

Bald sind sie hoffentlich wieder da, die Zwergschwäne (Cygnus bewickii). Im letzten Jahr habe ich sie beobachtet und dabei fotografiert, wie sie miteinander kommunizierten. Am besten ist die Zeichensprache zu erkennen, wenn man die Dia-Show wählt.


Dezember 2017

Natürlich waren Spaziergänge mit Vogelbeobachtung nicht das Wichtigste über die Feiertage.

Aber tatsächlich war es an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins grau. Über die Feiertage wurde es gar nicht richtig hell, und wenn man sich trotz Nieselregen nach draussen begab, zeigten sich kaum Tiere. Sehr wenig Gänse, nur kleine Trupps von Grau- und Nonnengänsen auf den Feldern und fast keine Vogel am Himmel. Vögel sucht man auf den beiden Bildern, aufgenommen während der wenigen hellen Minuten zwischen kräftigen Regenschauern am zweiten Weihnachtstag, nahezu vergebens, im nassen Stoppelfeld kauern einige Graugänse. An sich hatte ich mich auf den Weg gemacht, um im Naturschutzgebiet Westerspätinge nach Zugvögeln zu schauen, aber Wind und Regen waren zu stark und haben mich vom Vorhaben abgebracht. Zwei einzelne Kiebitze, ein paar laut rufende Graugänse und mehrere Turmfalken, mehr kann ich nicht vermelden.


Oktober 2017

Im Oktober durfte ich die Vogelinsel Mellum besuchen und bei den Zugvogeltagen des niedersächsischen Wattenmeeres mitmachen, daher finden sich hier keine Fotos aus dem Oktober.

Ausserdem hat mich auf Borkum der Sturm Xavier mit Regen und Wind erwischt. Hier ein Foto vom ankommenden Xavier, kurz bevor die Sonne hinter Regenwolken verschwindet und die Böen Orkanstärke erreichen.


September 2017

Der Vogelzug hat begonnen, ich bin sehr gespannt, welche Arten ich auf Eiderstedt sehen werde. 

Tatsächlich rasten in Witzwort (Eiderstedt) Bekassinen und Braunkelchen, auch einen großen Trupp Grünfinken kann ich vermelden. Überall Turmfalken. Ich konnte mehrere Familien beobachten.


An der Küste. Ein typischer Küstenstreifen mit Kibitzen, Gaugänsen, dann ein großer Schwarm Goldregenpfeifer und etwas weiter draussen die Brandgänse. Besser, man hat ein Spektiv dabei. Die einfliegenden Vögel auf dem rechten Bild sind Löffler.

Bachstelze, Bekassinen und Fasan, diese Kombination hat man auch nicht so oft. An den Klärteichen hatte ich am Samstag 14 rastende Bekassinen entdeckt, von denen am Sonntag noch fünf verblieben waren. Gerade als ich versuchte, die im Kiesbett gut getarnten Schnepfenvögel zu fotografieren, spazierte ein Fasan durch das Bild. Das Braunkelchen steht stellvertretend für viele einzelne Exemplare.

Die Farbgebung der beiden Bilder mit den Bekassinen zeigt das unterschiedliche Wetter.

 


Hochsommer (Juli 2017)

Schönes Wetter mit Wolkenformationen, die den folgenden grauen Tag ankündigen auf Eiderstedt, einige junge Kiebitze (ich zähle 80) sind zu sehen, sowie  im Naturschutzgebiet Wester-Spätinge Löffler und einige Limikolen.

Besonders schön anzusehen sind die Rauchschwalben bei der Fütterung. Im Abendlicht lassen sie sich prima ablichten. Die Gegenwart des Fotografen scheint die Vögel nicht zu stören.


Wester-Spätinge

Das kleine Naturschutzgebiet liegt auf der Halbinsel Eiderstedt. Es ist nur knapp 27 ha gross und liegt direkt hinter dem Deich. Im Schatten von Westerhever Leuchtturm , Katinger Watt und Beltringharder Koog ist dieses kleine Gebiet relativ unbekannt.
Auch ich hatte es bislang noch nicht aufgesucht. Das soll sich aber ändern, liegt es doch in Fahrrad-Entfernung von meinem Quartier und es bietet mit den dort residierenden Löfflern einen ganz besonderen Anlaufpunkt für Natur- und Vogelfreunde.
Vom Deich aus kann man auf dem Vorland Regenpfeifer und Austernfischer beobachten und im Gebiet hinter dem Deich die Löffler, Schilf- und Teichrohrsänger, Seeschwalben, Brandgänse. Graugänse führen Gössel und einige Nonnengänse haben sich offenbar entschlossen, nicht nach Norden zu fliegen, sondern den Sommer hier im Gebiet zu verbringen, ob sie auch brüten werden?

Eine Eule hielt sich ebenfalls im Gebiet auf. Und neben Enten und Gänsen auch einige Kleinvögel.
Leider sind die Orchideen gerade verblüht, aber der Klappertopf blüht.

Hier ein Link auf das Naturschutzgebiet:


In Eiderstedt

Anfang Mai war ich ungeplant einige Tage auf Eiderstedt, dabei habe ich zufällig eine Kampfläufer-Balzarena entdeckt. Kampfläufer sind streng geschützte Vögel, die nur in kleinen Zahlen in Norddeutschland brüten, aber auch während des Vogelzuges werden traditionell Balzarenen aufgesucht. Ich hatte das unglaubliche Glück, die Vögel bei der Balz beobachten zu dürfen. Dabei begann es damit, dass ich einige Vögel auf einer Wiese entdeckte, die ich aufgrund ihrer Farbgebung nicht einmal bestimmen konnte. Ein Freund gibt den richtigen Hinweis und ich mache mich am nächsten Morgen hoffnungsfroh auf den Weg.

 

Kampfläufer am Balzplatz

Irgendwie läuft es jedoch zunächst nur einigermaßen mit meiner geplanten Kampfläuferbeobachtung. Aufgestanden bin ich kurz vor 6:00 Uhr. Wie geplant bin ich zum entdeckten Sammelplatz, habe zwei Kampfläufer im Gras entdeckt und mich auf meinem Sitzkissen am Wegesrand ins Gras gesetzt, ich erwarte, dass sich dort noch mehr Tiere aufhalten, und dass ich vielleicht eine Balz beobachten kann. Als Geräuschkulisse habe ich das Rufen des Kuckucks, das Geschnarre des Schilfrohrsängers und ganz nah den Gesang des Blaukehlchens.

Aber dann: Eine kleine Unachtsamkeit und sie sind weg, nur ein paar Regenbrachvögel ziehen noch durch das Gras. 

Irgendwie hatte ich mehr erwartet. Schade. Aber da waren die Erwartungen wohl etwas hoch gewesen. Ich schaue noch mal herum, beschließe dann aber, mit meinem Fahrrad zurückzufahren. Das klappt aber nicht so recht , ständig ertönt ein erneuter Gesang oder Ruf, Schafstelze, Hänflinge, Schilfrohrsänger, Rohrammer ... Aber die Vögel locken mich nur und lassen sich nicht vernünftig ablichten. 

Und plötzlich stehe ich am Wegesrand, und erblickte sie im Feld neben mir. Wieso sammeln sie sich denn jetzt HIER?
Während ich in Ruhe schaue, ob ich im hohem Gras den Kopf eines weiteren Kampfläufers entdecke, fliegen sie ganz ruhig ohne vorangegangene Störung plötzlich auf.  Und ich glaube es nicht! Es sind neun Vögel und sie fliegen 50 m weiter an einen kleinen Teich. Und balzen dort! Zuhause werde ich feststellen, dass das erste Bild um 7:25 Uhr entsteht, um 7:33 Uhr fliegen sie bereits zurück.
Ok, ich befinde mich nur in Spektiv- Entfernung, dafür ist es aber eine Beobachtung ohne schlechtes Gewissen und in aller Ruhe und irgendwie wirkt es wie eine Extraeinlage für mich ... Ich hatte offenbar doch nicht zu viel erwartet.

Am Nachmittag habe ich erneut die Gelegenheit, die Tiere an diesem Platz zu beobachten.

 

Am Nachmittag halte ich es zunächst für einen gemischten Trupp von Kampfläufern mit Alpenstrandläufern, aber schnell erkenne ich, dass es nur Kampfläufer sind. Die Männchen sind viel größer als die Weibchen, gerade im Prachtkleid wirken sie viel kräftiger als die weiblichen Tiere.

Die Größe der männlichen Kampfläufer (29-32 cm) entspricht etwa der eines Rotschenkels (24-27 cm) bzw. eines Goldregenpfeifers (25-28cm). Während die Weibchen (22-26cm) nicht viel größer sind als Alpenstrandläufer (17-21cm).

 

Noch ein paar ruhige Fotos von den Kampfläufern

Nach den Szenen der Balzkämpfe, nun der Versuch, zumindest einige der beeindruckend schönen Kampfläufer in ihrer schönen Federpracht abzulichten. Aus respektvoller Spektiv-Entfernung aufgenommen.

Im Vergleich zu den Enten (Stockente, Reiherente bzw. Schnatterente) wird noch einmal deutlich, wie klein die Kampfläufer sind.


Schilfrohrsänger

Der Schilfrohrsänger ist auf meiner Hausstrecke in Eiderstedt (bei Witzwort) mein ständiger Begleiter. Etwa alle 500 Meter ein neuer "eilig schwätzender" Sänger, der mich lockt, vom Fahrrad abzusteigen und im Schilfgraben nach ihm Ausschau zu halten.


Blick auf das HeiMatrevier in Eiderstedt

Ja, wer ist das denn? Im Baum saßen Bluthänfling, Schilfrohrsänger und Schafstelze. Aber das ist doch? am besten mal zoomen, dann verrät der Hals den Sänger!

Regelmäßig finden sich ausserdem ein: Kibitze, Austernfischer, Rohrammern, ein Turmfalkenpärchen und auch Kornweihen durchstreifen ihr Revier. An den Klärteichen sind Reiherenten und Lachmöwen neben den Spatzen  regelmäßige Beobachtungen. Und nicht vergessen möchte ich den Kuckuck, vermutlich wird eines der vielen Schilfrohrsänger-Pärchen seinen Nachwuchs großziehen.

Die folgenden beiden Bilder zeigen eine typische Landschaft auf Eiderstedt im Sommer.

An den Rändern des Wasserlochs besorgen sich die Mehlschwalben Baumaterial für ihre Nester.


Zwergschwäne in der ETS-Niederung (in der Eider-Treene-Sorge-Niederung)

Weniger als 18.000 Zwergschwäne gibt es laut Experten noch weltweit. Mehr als 2.000 von ihnen tanken alljährlich im Februar/ März auf den Wiesen und Gewässern der Eider-Treene-Sorge-Niederung in Schleswig-Holstein Kraft für ihren 4.000 Kilometer langen Flug bis nach Sibirien.

Das Bild mit den zwei Schwänen zeigt einen Zwergschwan zusammen mit einem Singschwan. Selten hat man die Gelegenheit, die beiden Arten im direkten Vergleich zu betrachten.


Krokusblüte in Husum

Zur Krokusblüte wird der Husumer Schlosspark zu einem riesigen lila Blütenmeer wild wachsender Krokusse, wie es das in Nordeuropa nur noch in Husum gibt. Wenn man dann noch Glück mit dem Wetter hat, können schöne Aufnahmen entstehen. Gegen Abend gab es zunächst einen kräftigen Schauer, der die vielen Besucher in die Restaurants bzw. nach Hause trieb, dann zeigte sich noch einmal die tief stehende milde Abendsonne, um die Blüten samt der kleinen Regentröpfchen in wunderbares Licht zu tauchen. 


Die Freundin berichtet, dass sie einen seltsamen Vogel an ihrem Futterhäuschen gesehen hat. Überwiegend weiss und von der Form her eine Amsel. Dann gibt sie Bescheid, und tatsächlich darf ich eine Amsel (Turdus merula) fotografieren. Sie ist leuzistisch, ein Halbalbino!