Bilder aus Hannover


Vogelausflugskalender

Welcher Ausflug an welchem Wochenenende?

Inzwischen bin ich seit einiger Zeit in der Stadt und in der Region Hannover unterwegs und halte, meist mit der Kamera, fest, welche Vögel ich wann gesehen habe. Mein Datenhaushalt ist noch mickrig, aber er reicht immerhin zu einem ganz persönlichen Vogelausflugskalender der Region Hannover:

Ich habe für knapp 40 Vogelarten festgehalten, wann ich diese in welchem Gebiet gesehen und fotografiert habe. Dabei habe ich diejenigen ausgewählt, die für Hannover besonders sind, einige, die ich immer wieder gern beobachte und ein paar, die ich endlich mal richtig sehen und am liebsten fotografieren möchte. Die Vogelarten sind bevorzugt, die nur in einem knappen Zeitfenster auf sich aufmerksam machen ( zum Beispiel durch ihren Gesang) oder für deren Sichtung man ein bestimmtes Gebiet zu einer festen Zeit um Jahr aufsuchen sollte.

Die Gebiete:

In der Laatzener und in der Wülfeler Leinemasch gibt es je einen Storchenhorst, so dass eine besondere Sichtung im Sommer relaitv sicher ist. In der Laatzener Leinemasch lassen sich Adler und Gänse blicken, während in der Wülfeler Masch während weniger Wochen im Jahr Feldschwirle, Rohrsänger und Kuckuck anhand ihrer speziellen Gesänge bzw. Rufe entdeckt werden können.

An den Koldinger Seen, ebenso wie im Gebiet der Giftener Teiche, finden sich zahlreiche Wasservögel, auch und besonders während der Zugzeit.

Annateich (Hermann Löns Park), Tiergarten, Herrenhäuser Gärten und Eilenriede ebenso wie Groß-Buchholz und Bothfeld sind Grün- bzw. Waldflächen in der Stadt mit unterschiedlichen Brutvögeln, allgemein bietet Hannover Lebensraum für viele Spechte. Grün-, Bunt- und Mittelspecht sind sehr verbreitet, Schwarz- und Kleinspecht werden immer wieder beobachtet und sogar der Grauspecht wird nachgewiesen. Am Kronsberg (Messe Ost) werden zudem Schwalbenschwänze beobachtet.

Klärteiche Lehrte und Höver-Misburg bieten Vogelbiotope im Osten Hannovers mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Bissendorfer Moor, Meissendorfer Teiche und Steinhuder Meer liegen nördlich von Hannover, unter anderem bieten sie Lebensraum für Kraniche und verschiedene Wasservögel. Die Stapelteiche Weetzen im Süden bieten mit zwei Beobachtungshütten einen Blick auf Teiche mit reicher Vogelvielfalt, hier habe ich mein bislang schönstes Eisvogelbild geschossen, übrigens bei Wetterbedingungen, an die ich mich nicht so gern erinnere, es war eisig kalt, grau und windig.


Einige Bilder aus HErrenhausen (dem Berggarten)

Bilder aus dem Berggarten im Hochsommer 2017.

Der Sommer 2017 ist geprägt von ergiebigem Regen. Auch diese Bilder sind bei Regen aufgenommen.

Die Grauschnäpper nutzen die kurze Regenpause für die Jagd nach Insekten.


Blaukehlchen am Steinhuder Meer

14.4.2017: Die Freundin hat sich die Mühe gemacht, die Nummer des Ringes zusammenzusetzen und es über die dafür vorgesehene Plattform zu melden. Das Ergebnis nach einem Austausch mit dem französischen Ornithologen: Das Blaukehlchen wurde am 9.9.2015 in einem Naturreservat in der Nähe von Montpellier beringt. Im Juli 2016 wurde es bereits am Steinhuder Meer gesichtet. Schön, dass es wieder da ist.


Der Eisvogel

18.9.2016: Durch mehrere milde Winter haben sich die Eisvögel in Hannover und Umgebung halten können und man findet sie an verschiedenen Stellen, oft auch unerwartet, aber sie sind klein und flink und so ist es ein Geschenk, sie überhaupt zu entdecken. Gute Fotos sind dem geduldigen Fotografen vorbehalten, und ganz selten auch als Glücksfall möglich.


22.11.2015: Eisvogel von der zweiten Beobachtungshütte in Weetzen aus.

Inzwischen war ich schon hin und wieder in der Hütte, aber eine weitere gute Fotoserie ist dabei noch nicht wieder entstanden.


Winter am Maschsee

21.1.2017: An verschiedenen Orten in Hannover finden sich Sonderlinge ein. Interessant ist dabei, dass diese Gruppen über Jahre hinweg stabil bleiben, zum Beispiel zieht die Höckergans zusammen mit einer Nonnengans über den Maschsee, dazu zwei Hausgänse und eine Graugans zuweilen gesellen sich Entenhybriden dazu. Und auch die Gelbschnabelgans, die schon den zweiten Winter auf dem Annaeich verbringt, sucht eher die Gesellschaft von Entenhybriden.


Einige der Biotope in Hannover

 Die Bilder zeigen Biotope in Hannover, zum Beispiel finden sich Gänsesäger regelmäßig im Winter an den Herrenhäuser Gärten ein. Sie sind zwar scheuer als die Enten und Graugänse, lassen sich aber doch vergleichsweise gut beobachten. Oben rechts ein Bild von der Leinemasch, unten die Brücke im Herman-Löns-Park am Annateich und noch einmal die Leinemasch.