ZUckerfabriksteiche Lehrte (Klärteiche Lehrte)


19.4.2019 Karfreitag, wir schauen an den Lehrter Zuckerfabriksteichen, welche Zugvögel zurück sind und genießen den sonnigen Frühlingstag. Die Bäume werden nach und nach grün und inzwischen blühen auch die Apfelbäume. Die Grasmücken, hier Mönch- und Klappergrasmücke, werden von Tag zu Tag schwerer zu finden sein. Nachtigallen haben wir leider nicht gehört und der Girlitz sang nicht lange genug für ein Foto. Alles in allem waren wir mit dem Tag sehr zufrieden.

Rohrweihen und Rothalstaucher sind die Besonderheiten des Gebiets. Zusätzlich dürfen wir uns heute über ein Braunkehlchen freuen und über zwei Grünschenkel, dazu die eine oder andere Ente, Lach- und zwei durchziehende Heringsmöwen, Zwerg- und Haubentaucher sowie einige weitere Singvögel.


23.3.2019 wir sind erstmals in diesem Jahr in Lehrte im Gebiet der Zuckerfabriksteiche. Das Highlight sehen wir gleich zu Beginn des eigentlichen Gebietes: Zwei Paare Rothalstaucher sind zurück. Sie balzen bereits vorsichtig.

Wir sehen viele Entenarten wie Reiher-, Stock-, Schnatter-, Krick-, Löffel-, und Tafelenten sowie sieben Zwerg- und fünf Haubentaucher, die ihren hellen Triller erklingen lassen. Rohrammern, Gimpel und die Meisen lassen sich blicken.

Einige Bäume und Büsche zeigen schon Blüten und Blätter.  Durch einen Freund bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass der Beginn der Apfelblüte anzeigt, dass der Frühling angekommen ist. Die Apfelblüte beginnt im Süden Deutschlands bereits Ende März während sie in Norddeutschland fast einen Monat später, aber immerhin fast 10 Tage früher als 1960, beginnt. Tatsächlich dauert es bis zur Blüte des alten Apfelbaumes auf dem Hauptweg zwischen den Klärteichen noch ein paar Wochen.


4.8.2018 Klärteiche Lehrte Highlight dieses Tages ist das Tüpfelsumpfhuhn. Es zeigt sich am Schilfrand in einer Gruppe von Teichhühnern. Es wirkt insgesamt nicht übermäßig vorsichtig (ich habe nicht den Eindruck, dass die Vögel sich an uns stören, wir sind offenbar weit genug entfernt), bleibt aber doch deutlich näher am Schilfrand als die Teichhühner. Im Vergleich zu den Teichhühnern ist es deutlich kleiner und zusätzlich optisch gut zu unterscheiden, da die Teichhühner einen hellen Strich auf dem Körper haben. Die meisten aus unserer kleinen Gruppe haben noch nie ein Tüpfelsumpfhuhn gesehen, so viele Möglichkeiten dafür gibt es allgemein nicht. Unsere Freude ist entsprechend groß.


5.6.2017: Die jungen Turmfalken hatte ich bei den letzten Besuchen, noch nicht entdeckt. Anfang Juni blicken sie bereits neugierig aus dem Nistkasten.


5.6.2017: Rothalstaucher sind eine Besonderheit in diesem Teichgebiet, im Laufe des Frühjahrs ergaben sich einige ausgesprochen sehenswerte und interessante Beobachtungen. Insgesamt sind drei Paare im Gebiet sein. Eines führt Anfang Juni bereits ein Junges. Der Grünfink meldet den Beobachter, ein weiterer Kleinvogel gesellt sich dazu und schaut kritisch interessiert in die Kamera. Das Küken des Rothalstauchers klettert daraufhin in das Gefieder der Mutter und gemeinsam schwimmen die beiden Taucher ganz ruhig in Richtung Schilfkante.

Auf dem folgenden Bild (oben links), Ende Mai aufgenommen, sitzt der Rothalstaucher noch auf dem Nest. Zeitgleich balzt ein zweites Paar auf einem Nachbarteich, das Männchen bringt dem Partner eifrig Geschenke.

5. Juni 2017: Das dritte Pärchen Rothalstaucher auf einem weiteren Teich ist noch dabei das Nest zu bauen, balzt zwischendurch und paart sich.


27.5.2017: Er singt nicht mehr, denn er hat sie gefunden

Nach einigem Hin- und Her habe ich mich am 27.5.2017 für einen Fotospaziergang durch das Gebiet der Klärteiche Lehrte entschieden, ich will schauen, ob ich eventuell schon Küken des Rothalstauchers entdecke, und ein Rohrschwirl wäre klasse. Und nun, hier kommt, was ich vorgefunden habe:

Völlig unerwartet entdeckte ich zwei recht heimliche Vögel im Busch. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass es sich bei den beiden recht unauffälligen kleinen Vögeln um das Karmingimpel-Pärchen handeln könnte. Nicht wie zuvor, hoch oben im Baumwipfel singend, sondern fast versteckt hinter ein paar Blättern hockt der männliche Karmingimpel.
Vermutlich haben sie zwischendurch auch gerufen, ich allerdings habe nur den Ruf gehört als sie aus dem Gruppenbild geflogen sind, bevor ich sie richtig zusammen ablichten konnte.


20.5.2017: Ein Karmingimpel wird gemeldet, da ich noch nie einen gesehen habe, mache ich mich zusammen mit einigen Freunden auf den Weg.  Wir finden ihn gegen Ende unseres Aufenthaltes. Leider fliegt er, bevor ich ein Foto schießen kann, in eine Baumspitze im leichten Gegenlicht. Ich bin zwar noch länger geblieben, das perfekte Foto eines rot leuchtenden Karmingimpels wurde mir aber nicht gewährt. Immerhin ist er noch einmal zurückgekommen und hat lange gesungen.  Er singt gern von einer exponierten Warte aus, ist dann gut zu beobachten.


Nachfolgend einige Eindrücke aus dem Gebiet, eine sibirische Iris und Teichrohrsänger.

Der Rothalstaucher sitzt noch auf dem Nest, ich meine, unter den angehobenen Federn Küken zu entdecken.


Ausflug am 20.5.2017: Wir sehen viele besondere Vögel, dabei beginnt es mit einem Grauschnäpper, der uns seine Fangtechnik zeigt. Den Flug habe ich ebenso wenig festhalten können wir die Loopings der Rohrweihen, aber ich füge einige Bilder ein, die einen Eindruck geben mögen. Für diejenigen, die dabei waren: Danke für die Bestimmung schon beim Anflug, so dass wir alle die Chance hatten, sie am Himmel zu entdecken und richtig zu genießen. Ich hoffe, die Bilder erinnern euch an einen ganz besonderen Beobachtungstag.

Auf der Suche nach dem Karmingimpel wird jeder Bluthänfling kritisch und aufmerksam betrachtet. Und dass es schon drei recht große Haubentaucherküken gibt, sei genauso festgehalten wie die Schwanenfamilie, deren Küken einen kleinen Kükenhaufen bilden.


Zu guter Letzt noch ein paar Bilder der Greife - und an alle Mitbeobachter: Sorry, ich weiss, es gab die Chance auf das Bild des Jahres, das habe ich leider nicht hinbekommen. Aber vielleicht bekommt eure Erinnerung ja genug Anstoss!


29.8.2015 Meine bislang einzigen Wespenbussarde habe ich in Lehrte gesehen als zwei Individuen über die Klärteiche flogen. Meiner Erinnerung nach haben Sie ein paar Schleifen gezogen und sind dann weiterflogen.