Zugvögel 2018


Beobachtung von Wintervögeln in Oldenburg und Umgebung

Anfang Februar bin ich mit einer professionell geführten Gruppe in Oldenburg und Umgebung unterwegs , hier einige Bilder, hauptsächlich für die Mitbeobachter.

Zunächst ist es noch nasskalt und etwas neblig als wir unsere Tour starten, wir sind auf den Weg nach Diekmannshausen. Unterwegs entdecken wir einen gemischten Trupp von Goldregenpfeifern und Kiebitzen. Dann sechs Zwergsäger, einige Enten und Gänsesäger, als ein junger Seeadler auftaucht, sind  plötzlich alle Enten und die kleinen Säger in der Luft.

Blick auf den Jadebusen von der Vareler Schleuse aus. Die Wolken von Zugvögeln über dem Watt sind sehr beeindruckend.

Erstaunlich ist für uns auch ein Hausrotschwanz, der sich am Vareler Hafen aufhält (am 2.2.2018).

Wir beobachten beeindruckende Schwärme von Großen Bachvögeln. Ihre Rufe erfreuen uns als wir entlang des Deiches wandern. So große Schwärme von Großen Brachvögeln, wie wir in Dangast beobachten durften, hatte ich noch nicht sehen.

Am Küstensaum des Jadebusens bei Schillig finden wir einige Limikolen wie Steinwälzer, Austernfischer, Sanderling und Knutt, zu unserer Überraschung bei Dangast auch eine große Gruppe von Spießenten.


Wir entdecken einige Gruppen von Sing- und Zwergschwänen auf den Wiesen. Die beiden Arten sind in den beobachteten Gruppen gemeinsam unterwegs, wobei die größeren Singschwäne gut zu erkennen sind.

 

Zwei der Zwergschwäne tragen einen Halsring:

Der Vogel mit dem Halsring mit der Kennziffer 541X wurde im Winterquartier in Belgien beringt und auch schon verschiedentlich aus dem Umfeld, wo wir ihn gesehen haben, gemeldet. Der andere wurde im Brutgebiet in Sibirien beringt.

Verschiedene Gänse, in kleinen Trupps oder großen Schwärmen. Die Ringelgänse finden wir am Strand am Schillig. Die Nonnengänse halten sich am Moorhauser Polder auf.


Am Zwischenahner Meer entdecken wir ein paar Mandarinenten, Gänsesäger, Stockenten und Kormorane.

Man beachte die Augen der Vögel, Grau- und Nilgans schauen direkt in die Kamera, aber auch die Stockenten und der Gänsesäger geben sich nur entspannt, die haben ein Auge auf den Fotografen.

Gut gefällt uns die Wohnanlage für Dohlen.

Nebenbei noch ein Blick auf einen Waldohreulen-Schlafplatz, insgesamt entdecken wir mindestens 5 Tiere, die sich tief um Gebüsch verstecken.