Hier berichte ich laufend von Beobachtungen, meist von den Wochenenden. Aktualisiert werden auch einmal im Monat Bilder der Grasdorfer Leinemasch.  Ältere Bilder und Berichte aus Hannover und Umgebung sind hier zu finden. Mein persönlicher Vogelbeobachtungskalender für Hannover ist hier abgelegt.


18. Januar 2020, Herrenhäuser Gärten, diesmal sehen wir die Seidenschwänze.

Wir beobachten einen Trupp von ca. 80 Seidenschwänzen, die sich von den Misteln in den Bäumen ernähren. Der Misteldrossel passt das überhaupt nicht, sie versucht lautstark, die Bäume als ihr Revier zu deklarieren. Dadurch erreicht sie aber nur, dass die Seidenschwänze etwa 50 cm Abstand zu ihr halten.

Und ja: Es sind etwas zu viele Bilder von den Seidenschwänzen, aber sie kommen nur alle paar Jahre vorbei und dann ist es nicht sicher, dass man sie bei gutem Licht beobachten und fotografieren kann. Ich mag mich jetzt nicht für eine kleine Auswahl entscheiden. Sie sind recht aufmerksam und beobachten uns, daher zeigen die meisten Bilder den Bauch, den Kinnfleck und die Augen. Ich versuche, neben den Augen auch die Musterung von Schwanz und Flügel abzulichten, da man daran erkennen kann, ob es sich um Alt- oder Jungvögel handelt. Das ist mir nicht komplett gelungen, und auch ein Grund für die Auswahl.


11. Januar 2020, Herrenhäuser Gärten und Wasserkunst, dort sind Misteln und wir haben in den Bäumen schon bei früherer Gelegenheit Seidenschwänze gesehen. Heute allerdings klappt das nicht, in Hannover werden am Samstag keine entdeckt. Aber das Wetter ist wunderbar und die Vögel scheinen es ebenfalls zu genießen, viele von ihnen singen. Im Laufe des Tages sehen wir 42 Arten, die meisten von ihnen sind die zu erwartenden Wintervögel. Besonders freuen wir uns über eine für uns singende Sumpfmeise, die fast schon zutraulichen Gänsesäger, ca 40 Wacholderdrosseln und mehrere Eisvögel, sowie mehrere Zwergtaucher.

Die Gänsesäger, sie lassen sich seit einigen Jahren im Bereich Herrenhäuser Gärten/ Georgengarten blicken und haben hier inzwischen eine sehr geringe Fluchtdistanz, sie lassen sich bei mildem Winterlicht fotogen ablichten.

Nachfolgend zwei Bilder der Eisvögel, sie waren zwar gut zu beobachten, für den Fotoapparat aber doch leider etwas zu weit entfernt.