Grasdorfer Leine- Masch (Überschwemmungsgelände)

Das Hochwasser des Jahres 2017 hat viele Wasservögel und mit ihnen auch die Seeadler in die Leinemasch gebracht. Wir werden sehen wie sich das entwickelt. Die nachfolgenden Fotos zeigen die Leine bei Hochwasser und die überschwemmten Wiesen der Leinemasch.


Im Laufe der Monate August bis Dezember 2017 (nach dem Leine-Hochwasser im Sommer 2017) wurden regelmäßig Seeadler und auch Fischadler in der Leinemasch gesehen. Nachfolgend zeige ich Blider mit Blick auf die kleine Baumgruppe, in der sie sich gern niederließen, im Verlauf der Zeit.

Hier kann man die monatlichen Bilder direkt ansehen.


Februar 2019: leichter Schneefall. Und einige Kleinvögel.


September 2018 so langsam wird es wieder etwas grüner in der Leinemasch. Und ich freue mich sehr als der Seeadler, begleitet von einigen Mäusebussarden, Rotmilanen und Kolkraben angeflogen kommt. Tatsächlich lässt er sich für eine Weile auf dem Adlerbaum nieder und ermöglicht mir damit das Septemberbild mit Adler zu schießen.

Ein Fischadler in der Baumgruppe (ganz links).


Juli 2018 In diesem Sommer ist es sehr trocken, vor ein paar Tagen hat es immerhin etwas geregnet, aber insgesamt bietet sich ein anderes Bild als in 2017, umso überraschter sind wir, als wir doch Seeadler in der Baumgruppe entdecken.


April 2018, Adler habe ich leider auf ihren Stammplätzen keine gesehen, immerhin nutzen Störche offenbar den Nahrungsreichtum der überschwemmten Wiesen.


März 2018, das Eis ist getaut. In der Leinemasch haben sich Gänse, Reiher, Höckerschwäne und Enten eingefunden. Und die Störche sind zurück.

Gänsesäger fischen in den flachen Tümpeln, hier direkt vor der Bank.


Februar 2018 die Leinemasch ist überfroren. Auf den überfluteten und mit Eisflächen überzogenen Feldern sind fast keine Vögel, zum Glück sind da Trupps von Kleinvögeln, die mich mit gelegentlichem Rufen und ihrem Gesang erfreuen. Zwei Höckerschwäne wären gern auf dem flachen See gelandet. Als sie realisieren, dass er zugefroren ist, drehen sie eine Runde und fliegen davon.


Ende Januar 2018: Wir schauen in der Leinemasch nach den Seeadlern. Plötzlich, entdecken wir einen vor uns. Er überfliegt unseren Weg sehr niedrig, einen Bussard können wir, nicht nur der Größe wegen, sofort ausschließen, denn der weisse Schwanz leuchtet in der Sonne. Dann entdecken wir den zweiten. Sie fliegen gemeinsam, nicht besonders schnell oder zielstrebig, für uns ist es eine der schönsten und überraschendsten Seeadler-Sichtungen. Mit meiner Kamera bin ich leider nicht schnell genug. Im Laufe des Tages wird auf Ornitho.de gemeldet, dass die Vögel balzen. Das überrascht uns nicht. Wir haben sie zwar leider nicht im Balzflug gesehen, aber es sah tatsächlich wie eine Art "Spazierflug" aus.

Mitte Januar 2018: das erste Bild zeigt die oben erwähnte Baumgruppe in der Leinemasch um den Jahreswechsel herum. Im Januar habe ich zunächst kein Glück mit den Seeadlern. Dann entdecke ich sie zusammen mit einigen Freunden im Naturschutzgebiet "Alte Leine". Sie sitzen hoch in einer Baumgruppe. Der linke Adler hält einen Flügel so merkwürdig, dass wir uns ernsthaft Sorgen machen, ob er vielleicht verletzt ist. Wir versuchen, mit unseren Ferngläsern bzw. dem Teleobjektiv, etwas zu erkennen. Dann fliegen beide Tiere ab. Es scheint alles ok. Am Flugbild ist kein Handicap zu erkennen. Aus der Ferne hören wir die Enten und Gänse auffliegen.


Dezember 2017

Wir beobachten, dass ein Kolkrabe den Adler angreift, dieser fühlt sich offenbar gestört. Lässt sich aber nicht vertreiben.


November 2017. Wir beobachten nur einen Seeadler,  aus dem Verhalten der Gänse könnte man auf einen zweiten Adler schließen, denn das Auffliegen passt nicht so recht zum Aufenthalt des Adlers. Mit Freude sehen wir, dass er mit Nistmaterial in den Krallen anfliegt. Allerdings verbaut er dieses nicht, und wir können auch nicht sagen, ob er es noch dabei hat, als er später nach Südosten abfliegt.


Oktober 2017. Die Wasserfläche hat sich verkleinert. Wir entdecken zwei Seeadler auf dem Adlerbaum in der Baumgruppe.


September 2017. Diesmal hat sich ein Fischadler die Baumgruppe als Ansitz und auch als Platz zum Verzehr seines erbeuteten Fisches ausgesucht. Mich beeindruckt der Größenunterschied zwischen den beiden Adlern, auf dem Bild mit der ganzen Baumgruppe ist fast nicht zu erkennen, dass der Fischadler auf dem Baum sitzt.

Auch im September 2017 zeigten sich einige Große Brachvögel auf der Überschwemmungsfläche.


August 2017. Das Hochwasser hat die Wiesen in der Leinemasch überschwemmt und zusätzlich zu den vielen Wasservögeln haben sich Seeadler eingefunden. Am 20.August jagt ein Pärchen gemeinsam und auch ein jugendliches Tier wird beobachtet.


Krimi am Himmel

Bereits im März 2017 werden werden wir Zeuge eines Angriffs eines Seeadlers auf einen Graureiher. Trotz mehrerer Versuche gelingt es dem Graureiher am Ende zu entkommen. Auch Dank der Unterstützung der Krähen.