Vogel-Blog-Aktuelle Bilder


Was ist zu dieser Zeit zu erwarten


Pause

Liebe Vogel- und Naturfreunde, 5 Jahre lang habe ich hier über die Vogelwelt, hauptsächlich rund um Hannover, gebloggt. Inzwischen ist fast jeder Vogel fotografiert und ich bin oft versucht, anstatt eines aktuellen Fotos ein qualitativ besseres, aufgenommen zum Beispiel bei besserem Licht, einzustellen.

Daher macht der Blogg erst einmal Pause. 

 

Zum Abschluss noch mal ein paar Blumenbilder! Ich danke euch für die Treue und das tolle Feedback.

Genießt den Sommer!


15.Mai 2022, Bilm Ich bin auf der Suche nach den ersten Schwalbenschwänzen ... und finde diese nicht an den bekannten Stellen, sondern im Rapsfeld.


7.Mai 2022, Steinhuder Meer Obwohl wir uns einen Samstag ausgesucht haben für den Besuch am Steinhuder Meer, sind nicht so viele Radfahrer da bzw. die Begegnungen laufen ganz entspannt. Aber auch die Vielfalt vom letzten Besuch wird nicht ganz erreicht. Zu meiner Enttäuschung sind die Blaukehlchen unkooperativ. Aber wie immer, gibt es einiges zu sehen.

Zu meiner großen Freude sind die Flussseeschwalben wieder da und ich entdecke zwei Moorenten (zuletzt habe ich in einem Winter vor 6 Jahren einige am Meebach gesehen).


Ende April 2022, Friesland mit dem Fahrrad. wir finden viele Limikolen, aber die Highlights sind Löffler, Blaukehlchen und die drei(!!) Wendehälse an verschiedenen Stellen.

Je nach Licht sieht die Vogelinsel Mellum manchmal wie eine Fata Morgana aus. Die Insel liegt ganz flach zwischen den beiden Fahrwassern nach Bremerhaven und Wilhelmshaven im Jadebusen. Meist sind große Schiffe zu sehen, aber manchmal kann man sich auch eine ferne naturbelassene Vogelinsel vorstellen.

Zu dieser Jahreszeit sind die Limikolenschwärme beeindruckend, wobei wir allerdings in unserer Woche keine optimalen Hochwasserzeiten für die Beobachtung hatten. Wir genießen daher besonders die vielen Kleinvögel, sie sind zum Teil auf dem Zug und zum Teil zurück im Brutgebiet.

Höhepunkt des Kurzaufenthaltes ist die Teilnahme an einer Kleinvogelberingung, Baumpieper und Trauerschnäpper sind etwas ungehalten, werden aber gleich wieder in die Freiheit entlassen, der kleine Fitis ist mit seinem neuen Ring nur in den nächsten Baum geflogen.


April 2022, Steinhuder Meer. Ein paar Schnappschüsse. Seit Jahren höre ich den Feldschwirl, aber ich hab ihn nie gesehen - bis jetzt.


April 2022, Eiderstedt. Ein paar Schnappschüsse. Ein Hermelin hatte ich im Norden tatsächlich vorher noch nicht gesehen. Und ich bin toal begeistert, dass mir der Schnappschuss gelingt. Dass die Rohrammer aussieht als würde sie einen Pelzkragen tragen, ist Zufall, gefällt mir aber gut.

Nachfolgend ein paar Bilder von Blaukehlchen. Meistens werden Nahaufnahmen gezeigt, so als wäre es ganz einfach, die kleinen schönen Vögel bildfüllend abzulichten. Tatsächlich sind die Männchen nicht besonders ängstlich, wenn sie singen, aber es ist trotzdem ein besonderes Glück, wenn man sie ablichten kann. Meistens huschen sie am Boden hin und her und verstecken sich. Man sieht beispielsweise kaum Blaukehlchen-Weibchen.


2. April 2022, Klärteiche Weetzen und Koldingen

Nachfolgend einige Eindrücke vom letzten Sonntag. Auf der nassen Fläche in Koldigen Rehden waren insgesamt 8 Flussregenpfeifer, daneben einige Waldwasserläufer und einige Kampfläufer.

Wir freuen uns über die Brutvögel, die zurück kommen, aktuell sind es vor allem die Hausrotschwänze und Rauchschwalben, die frisch angekommen sind, und über die Zugvögel.


31. März 2022, Bilm

Heute ist es grau, kalt und windig, weiter nördlich hat es sogar kräftig geschneit. Entsprechend sind die Vögel recht stumm, immer wieder ziehen kleine Trupps Buchfinken über uns hinweg. Eine leuchtend gelbe Goldammer singt, aber ohne den hohen Ton am Schluss der Strophe, Schwarzkehlchen geben  keinen Laut von sich, aber wir entdecken doch zwei Pärchen und ein Männchen. Dazu sehen wir mindestens zwei Rotmilane, einige Bussarde, zwei Sperber und zwei einzeln durchziehende Fischadler. Die Feldlerchen steigend immer mal wieder singend auf und ein Wiesenpieper ruft kurz.


20.März Trotz allem: Es wird Frühling!


12. und 14. März 2022, Hannover

Frühling! Überall blühlt es und die vielen Vögel von der Blaumeise über die Rabenkrähe bis hin zum Storch tragen kleine Zweige und anderes Material in ihren Schnäbeln. Die Blausterne (Scilla) in Linden blühen zwar nicht so großflächig wie in manchen Jahren, aber schön anzuschauen sind sie dennoch.


8. März 2022, Grasdorf

Ein Spaziergang über Mittag. Zu unserem Erstaunen taucht ein junger Seeadler auf. Wir werden aufmerksam, weil die Gänse auffliegen. Der Adler greift daraufhin mindestens dreimal einen Storch an, dieser wiederum scheint uns davon nicht so beeindruckt. Vielleicht scheint es uns aber auch nur so, auf jeden Fall setzt der Storch zwischen den Angriffen die Nahrungssuche fort. Rabenkrähen mischen sich ein, sie hassen den Seeadler und nach kurzer Zeit steigt dieser mit zwei Störchen zusammen, verfolgt von Krähen, in derselben Thermikschleife auf.

OK, das folgende Bild ist nicht richtig scharf. Aber hier sieht der Storch doch aus als wäre er mindestens im Stress. Wir haben uns gefragt, warum der Storch nicht abfliegt, aber in der Startphase ist er vermutlich zu schwerfällig und dem noch jungen Seeadler unterlegen.


24. Februar 2022, Grasdorf

Ein Spaziergang am späten Nachmittag mit schöner Abendstimmung und einer kleinen Überraschung zum Schluss. Wir sehen neben einigen Gänsen, Enten und Reihern, zwei Bergpieper sowie unsere ersten Rohrammen des Jahres, in der Ferne lässt sich sich ein früher Rotmilan blicken.


19. Februar 2022, Annateich

Die beiden Orkane Ylenia und Zeynep sind über das Land gezogen. Es hat kräftig gestürmt und so manchen Baum umgeworfen, so auch hier am Annateich.

Auch die kleinen Krokusse sind vom Sturm verweht worden. Die Amsel nutzt die Krone des umgefallenen Baumes als Sitzplatz.


13. Februar 2022, Steinhuder Meer

Dieses sonnige Wochenende lädt zum Bewegen an der frischen Luft ein, wir sind nicht die einzigen, die den traumhaft schönen Sonntag für einen Spaziergang am Steinhuder Meer nutzen.  Wir bleiben bis das Licht langsam nachlässt und geniessen die Weite.

Es ist einiges los auf dem Steinhuder Meer. Wir sehen folgende Entenarten: Schnatter-, Stock-, Tafel-, Spieß-, Reiher-, Löffel-, Schell- und Bergenten, dazu Gänse- und Zwergsäger. Die Seeadler auf dem Horst sind nur mit Spektiv zu erkennen. Und gleich zu Beginn, und auch während des ersten Teils des Spaziergangs, hören wir das Summen/Zwitschern der Zeisige. Wir freuen uns, dass wir auch Birkenzeisige entdecken.

Und hier noch einige Eindrücke mit Enten, Gänse, Zwergsägern und Landschaft.


12. Februar 2022, Irgendwo im Norden von Hannover

Mein erster Sperlingskauz! Diesmal ist das Wetter richtig gut. Es ist kalt, windstill und wolkenlos. Wir sind sehr sehr früh aufgestanden, aber allein der klare Sternenhimmel entschädigt uns schon. Der Kauz ist zunächst offenbar auch noch müde. Aber er scheint zunehmend Interesse an uns zu finden. Zunächst schaut er verschlafen, dann erschrocken, auf den nächsten Bildern, ganz nach Sperlingskauz-Manier, äußerst kritisch, und zum Schluss ruft er lange Reihen. Wir nehmen es nur interessiert zur Kenntnis, aber einige Haubenmeisen sind sehr aufgebracht. 

Die Beobachtung von Eulen und Käuzen ist sehr aufwändig. Es war im Grunde der erste frühe Morgen mit gutem klaren Wetter, und normalerweise ist ein Foto wie das Letzte schon ein echter Glücksfall.


10. Februar 2022, Evern das Wetter war nicht gut, aber bevor der Regen den Spaziergang verkürzt, fotografiere ich noch zwei Vogelpärchen. Es ist schön anzusehen, wie die beiden Raben in der Luft miteinander tanzen. Die männliche Goldammer gibt dem Weibchen zu verstehen, dass man uns im Blick behalten muss.


5. Februar 2022, Georgengarten, wir sind eine kleine Gruppe von Vogelbeobachtern und wir haben nach den letzten Rundgängen keine großen Erwartungen, freuen uns einfach auf den Spaziergang. Aber heute meinen es die Vögel gut mit uns: Wir starten mit vielen Krähen, Ringeltauben und den Blau- und Kohlmeisen; Wacholderdrosseln singen (hätten wir für Stare gehalten) Stare und Kleiber stimmen in den Gesang mit ein. Der erste Vogel, der sich ausgiebig beobachten lässt, ist der Gartenbaumläufer, insgesamt werden wir acht Baumläufer gut beobachten können. Hin und wieder singt ein Rotkehlchen, zwischendurch ein lauter Zaunkönig und dann ist die Luft erfüllt vom Gesang der Erlenzeisige. Nur Erlenzeisige? Nein, es sind auch Stieglitze und Schwanzmeisen dabei. Und zu unserer großen Freude mindestens vier Birkenzeisige.

Die nächste Überraschung ist dann ein Eisvogel. Seit dem Frost vor einem Jahr sind die selten geworden. OK, es sind anspruchsvolle Suchbilder, sogar für geübte Vogelbeobachter, aber wer wie wir so lange nach den fliegenden Edelsteinen Ausschau gehalten hat, freut sich "ein Loch in den Bauch".

Es geht aber noch weiter: Ein Trupp von mindestens 15 Kernbeissern verteilt sich in den Bäumen um uns herum. Und zwei Sumpfmeisen singen laut und zeigen sich.

Der große Trupp von Buchfinken ist wohl doch ein artenreiner Trupp. Macht nichts. Auch die drei Gänsesäger (ein Männchen und zwei Weibchen) nehmen wir wie selbstverständlich.


4. Februar 2022, Annateich Es ist grau, aber ich möchte gern schauen, ob die Kurzschnabelgans noch auf der Mardalwiese ist. Zuhause habe ich nachgesehen, wo zuletzt Kleinspechte gesehen worden sind und nachdem ich die Gans gefunden habe, versuche ich, am Annateich zumindest einen Mittelspecht zu finden. Klappt nicht. Was ich hingegen finde, sind ein Schwarzspecht und eine Rotdrossel. Ausserdem einen Kormoran, der einen aal-ähnlichen Fisch zu fressen versucht. Ohne Erfolg. Ich bin auch erfolglos beim Fotografieren.

Den Schwarzspecht hingegen habe ich erwischt, direkt vor der Mühle sucht er hoch in den Bäumen nach Nahrung. Unten rechts ist nur Holz abgebildet ( ich war mir zuerst nicht sicher :-) ).


Hier noch ein einige Bilder von Kurzschnabelgänsen in ihrem natürlichen Lebensraum im isländischen Hochland. Sie sind sehr scheu. Hier haben sie sich an den Rand des Hochlandes begeben, bleiben aber immer in der Nähe der schnellen Gletscherflüsse mit ihrem steinigen vegetationslosen Geröllbett.


Frühere Beobachtungen:

bis Jan 2022